1. International fire instructor workshop Schweden/Revinge 2008

Auf Einladung der Schwedischen Feuerwehrschule Revinge fand vom 12.-16.05.2008 das erste internationale Treffen von Instruktoren statt. Dr. Stefan Svensson plante diesen Workshop und führte durch die gesamte Woche. Unterstützt durch Dr. Stefan Sardqvist, Lasse Nelson und Frederik Johansson, gestaltete Dr. Stefan Svensson eine hochinteressante Woche, die keine Wünsche offen ließ! Die geladenen Gäste kann man sicher als "hochkarätige Ansammlung" international renommierter Autoren, Wissenschaftler und Trainern bezeichnen. Zu Gast waren:
Paul Grimwood, London-England Ed Hartin, Gresham-USA Shan Raffel, Brisbane-Australien John McDonough, Sydney-Australien Stephane Morizot, Paris-Frankreich Juan Carlos Campagna, Madrid-Spanien Peter McBride, Ottawa-Kanada Majcek Maczkowski, Warschau-Polen Kriss Garcia, Salt Lake City-USA Stephen Kerber, NIST-USA Dr. Stefan Svensson, Feuerwehrschule-Schweden Dr. Stefan Sarqvist, Feuerwehrschule-Schweden Lasse Nelson, Feuerwehrschule-Schweden Frederik Johansson, Feuerwehrschule-Schweden Jürgen Ernst, Böblingen-Deutschland
An den Vormittagen referierte jeder Teilnehmer über ein anderes Thema und an den Nachmittagen wurden alle möglichen Brandbekämpfungstechniken demonstriert oder/und getestet. Der Erfahrungsaustausch war enorm. Die Anwesenheit von Wissenschaftlern ließ Vermutungen keinerlei Chancen, denn es wurde im Anschluss an die Diskussionen sofort dementiert oder bestätigt!




Bilder....


 Brandbekämpfung und Wissenschaft trifft aufeinander!

Schon am ersten Tag beschäftigte sich die Gruppe mit den diversen Definitionen der Brandphänomene. Paul Grimwood zeigte, dass in den wenigsten Ländern anerkannte Definitionen verwendet werden. Dies führt bei einem internationalen Austausch immer zu Problemen. Hier war die Anwesenheit der Wissenschaftler sehr wertvoll, die klar machten, dass es durchaus anerkannte Definitionen gäbe, die nur nicht von allen Ländern anerkannt würden.
Dr. Stefan Särdqvist bewies schlüssig, dass sich Brandgase durch eine richtig angewandte Rauchgaskühlung, um bis zu ca. 60% kontrahieren. Der richtig ausgebildete Strahlrohrführer kann also die neutrale Zone mit der richtigen Applikation durchaus erhalten, indem er diese 60% mit der gebildeten Menge Wasserdampf auffüllt! Dies sei jedoch nur erreichbar durch entsprechende Ausbildung mit realen Feuern.
John McDonough aus Sydney/Australien beschrieb die Vorgehensweise bei der Einführung einer flächendeckenden Heissausbildung. Vor der Einführung wurden die Inhalte auf internationaler Ebene ausgetauscht und gesichert. In vier verschiedenen Stufen wird dieses Wissen vermittelt. Instruktoren müssen alle vier Level durchlaufen, während der durchschnittliche Feuerwehrangehörige bis Level zwei geführt wird. Ein sehr positives Beispiel!
Stephane Morizot aus Paris/Frankreich stellte die Heissausbildung für die Feuerwehr Paris vor. Eine stattliche Anzahl von Feuerwehrleuten galt es zu trainieren, dies stellte auch das größte Problem dar!
Fortsetzung folgt.... 
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